Wie lange soll die Weihnachtsdekoration stehen bleiben?
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Es ist jedes Jahr wieder schön und steigert die Vorfreude auf das Weihnachtsfest, wenn die Weihnachtsdekorationen vom Dachboden oder aus dem Keller hervorgeholt und liebevoll im ganzen Haus aufgestellt werden.

Jede Familie verfolgt dabei meist eine ganz eigene Tradition, wann der Weihnachtsschmuck ausgepackt wird, welche Räume zuerst geschmückt und welche Dekorationen ausgewählt werden und auch, wie lange die Dekorationen aufgestellt bleiben sollen.

Während in den Supermärkten ja mittlerweile schon teilweise ab Anfang September die ersten Lebkuchen auftauchen, halten sich die meisten Menschen im eigenen Heim noch mit Weihnachtsdekorationen zurück. Wenn aber die Tage kälter werden und sich das Familienleben wieder in die gute Stube verlagert, wird der Wunsch größer, diese in festlichem Glanz erstrahlen zu lassen und sich gemeinsam auf das Weihnachtsfest zu freuen.

Ganz große Weihnachtsfans fangen Anfang November mit dekorieren an, wenn Halloween und Allerheiligen vorbei sind und die Herbstdekorationen langsam in ihre Kisten geräumt werden. Meistens sind dann die ersten Räuchermännchen und Schneekugeln auf den Fensterbrettern und Regalsimsen zu finden, vielleicht auch noch nicht mit allzu weihnachtlichen Motiven wie als Engel oder Nikolaus, sondern zunächst als Schneemann und Wintertanne.

Für andere ist traditionell die Woche nach Totensonntag Ende November der Startschuss für die Weihnachtsdekoration. Was dann meistens als erstes platziert wird, sind der Adventskranz und natürlich der Adventskalender. Ob traditionell als Girlande oder auch in einer moderneren Version mit Türchen oder Päckchen, ein liebevoll gefüllter Adventskalender bringt nicht nur Kinderaugen zum Strahlen.

Spätestens mit dem Anzünden der ersten Kerze auf dem Adventskranz wird dann auch im ganzen Haus die Weihnachtszeit mit Weihnachtsschmuck eingeläutet und der festliche Glanz verbreitet wohlige Stimmung und lässt die Vorfreude aufs Fest wachsen. Jetzt drehen sich die Weihnachtspyramiden im Kerzenschein, Schwibbögen scheinen aus erleuchteten Fenstern auf winterkalte Straßen und auch Räuchermännchen und Nussknacker finden ihre Plätze in der Stube. Die Weihnachtskrippe wird als festlichste aller Dekorationen oft erst kurz vor dem Fest hervorgeholt, spiegeln die Krippenfiguren doch die Geschehnisse in der Heiligen Nacht wieder.

An der Frage, ob der Weihnachtsbaum auch erst zum Fest aufgestellt und geschmückt wird, oder ob er die Familie schon über die Adventszeit erfreut, scheiden sich gelegentlich die Geister. Ein Kompromiss ist, den Baum schon frühzeitig aufzustellen und mit Christbaumkugeln und anderem Baumschmuck zu dekorieren, die Kerzen aber erst in der Heiligen Nacht zum ersten Mal anzuzünden.image002

Doch leider geht die festliche Zeit und das Weihnachtsfest alle Jahre wieder schnell vorbei und man fragt sich: Wie lange soll die Weihnachtsdekoration stehen bleiben? Allzu schwer fällt es, die liebevoll aufgestellten Weihnachtskrippen und Pyramiden wieder in Kartons zu verstauen und bis zum nächste Jahr einzulagern.

Auch hier gehen die Meinungen auseinander. Für viele Familien ist am Tag der Heiligen Drei Könige am 06. Januar die Zeit gekommen, den Weihnachtsbaum abzuschmücken. Einige fügen an diesem Tag aber auch erst die Krippenfiguren der Heiligen Drei Könige zu ihrer Krippenszene hinzu und lassen alles zusammen noch ein paar Tage stehen. Da die weihnachtliche Stimmung aufgrund kurzer und dunkler Wintertage und Schneegestöber draußen auch noch anhalten kann, wird gelegentlich auch der 02. Februar, Mariä Lichtmess, als Ende der Weihnachtszeit definiert und spätestens zu diesem Datum dann der letzte Räuchermann wieder in seinem Karton verstaut.

Sicher ist: Egal, ob die Weihnachtsdekoration nur in der Adventszeit das Herz erfreut oder aber das Haus von Anfang November bis in den Januar hinein zum Leuchten bringt: Sie gehört einfach zu Weihnachten dazu. Wie auch immer Sie es mit Ihrer Weihnachtsdekoration halten, wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie eine schöne Vorweihnachtszeit und ein besinnliches Weihnachtsfest.